Ich hatte mit Steffi Einzeltrainingsstunden, nachdem meine Hündin Maja nach einem Schreckerlebnis furchtbare Angst vor Zügen hatte. Diese Angst hat uns vor dem Training enorm im Alltag eingeschränkt, weil wir nicht mal in der Nähe einer Zugstrecke spazieren gehen konnten. In der Stadt ist das natürlich ein großes Problem.
Maja hat gezittert, gejault und an der Leine gezogen. Wohin wusste sie dabei manchmal selbst nicht genau, Hauptsache weg. Sie war überhaupt nicht mehr sie selbst und meine Verzweiflung wurde immer größer, weil sie in so einer Situation kaum noch ansprechbar war und ich das Gefühl hatte, nichts tun zu können.
Das Training war daher für uns beide wichtig und wertvoll. Es war anfangs schwer für mich, Maja wieder in diese Situation zu schicken, in der sie doch so schreckliche Angst hatte. Und so gab es neben einem effektiven, aber keinesfalls überfordernden Trainingsplan für Maja auch Tipps für mich selbst, wie ich ihr mit meinem eigenen Verhalten zusätzlich Sicherheit geben kann.
Steffis herzliche und empathische Art sowohl Maja als auch mir gegenüber hat das Training sehr angenehm gemacht und wir hatten viel Spaß dabei.
Zwischen den Trainings konnte ich Steffi auch immer schreiben, um Erfolge oder auch mal Rückschläge zu besprechen. Dann gab es auch so nochmal Tipps, wie das Training angepasst werden kann. Beinahe täglich kann ich nun Fortschritte und Erfolge sehen und wir können wieder deutlich entspannter Spazierengehen. Maja verfällt nicht mehr in absoluten Stress, sobald sich ein Zug nähert und ihre Aufmerksamkeit bleibt nun immer öfter bei mir, als bei dem vorbeifahrenden Zug.
Dieser Fortschritt ist einfach wahnsinnig toll und ich bin Steffi sehr dankbar, dass sie das Training genau so mit uns gemacht hat.
Luisa Heinisch mit Maja am 06.09.2021